Comeback-Elbe-Elster
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Autor: Anke Robert

Elbe-Elster – Platz für die Kleinsten

27.08.2019 Allgemein Keine Kommentare

Die Umzugsplanungen sind in vollem Gange: Bewerbungsgespräche sind abgeschlossen und die neue Wohnung oder das künftige Haus wurden gefunden. Spätestens mit dem neuen Wohnort im Blick und dem Umzugstermin im Kalender wird es Zeit, die Kinderbetreuung zu klären.

Wohin mit den Kleinen

In Elbe-Elster sind 97,4% aller Kinder zwischen 3 und unter 6 Jahren in einer privaten oder öffentlichen Kindertageseinrichtung, damit liegt die Betreuungsquote des Landkreises über dem Brandenburger Durchschnitt von 94,2%.
Eltern können aus einem breiten Angebot von Kindertagesstätten wählen – was es nicht immer einfacher macht. Wir helfen euch dabei, einen Überblick zu bekommen. Wo und wie findet man Kindertagestätten in Elbe-Elster und welche Formalien müssen eingehalten werden, um einen Kita-Platz aus der Ferne zu beantragen? Comeback Elbe-Elster hat sich in den Städten und Kommunen umgehört und die zentralen Fragen zum Thema Kinderbetreuung in Elbe-Elster gestellt. (Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Kindertagesbetreuung regional 2019 PDF).

Kommunale oder freie Trägerschaft

Beides ist im Landkreis üblich. Viele Kommunen bieten beide Modelle nebeneinander an, die Wahl liegt also bei den Eltern, für welchen Träger sie sich entscheiden. Größere Initiativen wie bik e.V. (Berliner Institut für Kleinkindpädagogik) oder das Deutsche Rote Kreuz betreiben Kindertagesstätten ebenso wie speziell gegründete Vereine, z.B. der Elternverein „Wichtelland” Münchhausen e. V. Eine sehr gute Übersicht (keine Garantie für Vollständigkeit) über die Kindertagesstätten im Landkreis bietet die Seite kitanetz.de.

Wie ist die Auslastung

Aus unserer Erfahrung zeigt sich, dass Rückkehrer aktuell einen Kita-Platz im Landkreis finden. Die Stadt Elsterwerda vermeldet zum 1. Juni 2019 beispielsweise einen Auslastungsgrad von 85% in der Gesamtheit der Kitas. Befragte Kommunen bestätigten uns, dass auch kurzfristig Kitaplätze verfügbar sind – jedoch nicht in allen Fällen immer in der Wunsch-Kita und direkt im gewünschten Ortsteil. Es gibt ausgewählte Kitas, die aktuell voll ausgelastet und gegebenenfalls nur per Warteliste erreichbar sind, dort muss eventuell ein Fahrweg in die nächste Kita in Kauf genommen werden.

Wer ist der richtige Ansprechpartner

Die Ansprechpartner sind abhängig vom Träger: bei freien Trägern empfiehlt es sich, den direkten Kontakt zur Leitung der Wunsch-Kita zu suchen. Kommunale Kitas können ebenfalls direkt kontaktiert werden, oft gibt es aber auch bei der Kommune einen zentralen Ansprechpartner, der gebündelt Informationen zu allen kommunalen Kindertagesstätten zur Verfügung hat. Das spart Zeit.
Die Leitung der Kindertagesstätten hat einen Überblick über die aktuelle Auslastung und kann Informationen zum pädagogischen Konzept und der Ausstattung der Einrichtung geben. Außerdem kann gegebenenfalls ein Besichtigungstermin vereinbart werden. Erste Informationen zu den Kitas, Kapazitäten und Altersstruktur stehen häufig bereits auf den Internetseiten der Kommunen zur Verfügung.

 

Übersicht Kitas und Online-Informationen:
Amt Kleine Elster
Amt Plessa
Amt Schradenland
Bad Liebenwerda
Doberlug-Kirchhain
Elsterwerda
Falkenberg/Elster
Gemeinde Röderland
Mühlberg
Schönewalde
Sonnewalde
Uebigau-Wahrenbrück

Wie erfolgt die Platzvergabe und Anmeldung

Je nach Ort erfolgt die Vergabe entweder dezentral und damit in jeder Kita individuell oder zentral über die Kommune. Eine dezentrale Verteilung erfolgt unseren Informationen nach in den Städten Herzberg und Elsterwerda sowie außerdem bei allen freien Trägern. Hier muss also jede Kita individuell angefragt werden. In Doberlug-Kirchhain, Finsterwalde, Plessa, Gemeinde Röderland, Amt Kleine Elster und Sonnewalde erfolgt die Vergabe und Anmeldung direkt über die Stadt/das Amt.

Kommunale Ansprechpartner (Auswahl):
Amt Kleine Elster: Herr Weser, Tel.: (03531) 78242
Amt Plessa: Susann Matthes, Tel. (03533) 480614, E-Mail: susann.matthes@plessa.de
Doberlug-Kirchhain: Gabriele Bielawny, Tel.: (035322) 39133, E-Mail: gabriele.bielawny@doberlug-kirchhain.de
Finsterwalde: Sylke Lorper, Tel.: ( 03531) 783 832, E-Mail: schulamt@finsterwalde.de
Gemeinde Röderland: Marion Ereth, Tel: (03533 ) 4838-28, E-Mail: m.ereth@gemeinde-roederland.de
Sonnewalde: Bianca Schlenkhoff, Tel.: (035323) 63113, E-Mail: personalamt@stadt-sonnewalde.de

Eine erste Vormerkung (ohne Anmeldegarantie) beim Träger ist häufig bereits möglich, sobald ein konkreter Umzugstermin vorliegt. Dieser sollte dem Träger zum Zwecke der Vorplanung zeitnah mitgeteilt werden. Eine formelle Anmeldung kann unseres Wissens erst mit Wechsel des Wohnortes erfolgen. Anträge für die Aufnahme in die Kindertagesstätte sind bei den Trägern erhältlich (digital oder per telefonischer Abfrage).

Kosten

Jede Kommune hat ihre eigene Gebührensatzung. Als Grundlage der Berechnung der Betreuungsgebühren werden das Elterneinkommen, die Anzahl der unterhaltsberechtigten Kinder, das Alter der Kinder sowie der Betreuungsumfang herangezogen. Oft erfolgt eine Staffelung, die durch einen Höchstbeitrag gedeckelt ist. Zum Vergleich: in der Stadt Sonnewalde liegt der monatliche Höchstbetrag für die Betreuung eines 0-3-jährigen Kindes für 6 Stunden bei 230,00€, im Amt Plessa bei 131,47€. Kindergartenbeiträge für Kinder ab 3 Jahren sind geringer. Bitte beachtet: dies ist nur ein Beispiel, Faktoren wie eine längere Betreuungszeit oder Geschwisterkinder führen zu einer Abweichung der Beträge. Die Berechnung erfolgt in jedem Fall individuell. Alle Tabellen und Gebührensatzungen könnt ihr auf den Internetseiten der Kommunen einsehen.

Noch Tipps?

Schaut rechtzeitig, welche Kitas es im Umkreis eures neuen Wohnortes gibt. Vielleicht bietet ein Ortsteil ein pädagogisches Konzept, das euch besonders anspricht– wie zum Beispiel die Kneipp-Kita „Knippelsdorfer Wassertröpfchen“ in Schönewalde/Knippelsdorf oder der oder der Naturkindergarten „Schwalbennest“ in Bad Liebenwerda/Möglenz.

Nehmt einfach Kontakt auf zur Kitaleitung oder den kommunalen Ansprechpartnern und informiert euch über die Belegungszahlen, vereinbart Besichtigungstermine oder lasst euch auf die Warteliste setzen. Wir wünschen euch viel Erfolg!


Elbe-Elster – Ist Wohnraum gleich Wohntraum?

14.05.2019 Allgemein, Familie, Wohnen Keine Kommentare

Ein Eigenheim – noch immer ist das für viele Familien ein Traum. Der Wunsch nach einem eigenen Garten, mehr Platz und ohne störende Nachbarn ist groß. Irgendwann stellt sich dann die Frage: Neu bauen? Sanieren ? Oder doch lieber mieten?
Es ist eng und teuer – zumindest in Deutschlands Großstädten. Immer mehr Menschen drängen sich auf begrenztem Wohnraum. Die Folge: steigende Mietpreise, kleine Wohnungen und unzufriedene Mieter.

Wohin also?

Das Land wird für viele Familien an dieser Stelle (wieder) eine Option. Vielerorts gibt es hier noch bezahlbaren Wohnraum, erschwingliche Grundstückspreise, geringere Mieten und verfügbare Bestandsimmobilien. Wohnen in Elbe-Elster ist damit interessant für Rückkehrer und Zuzügler. Im Teil 2 unseres Blogs beantworten wir gängige Fragen rund um das Thema Wohnen in Elbe-Elster.

Immobilienmarkt Elbe-Elster

Wie sieht er aus, der Immobilienmarkt in Elbe-Elster? Im Schnitt stehen Bauherren im Landkreis 869m² Bauland für Einfamilienhäuser in Stadtlage, in ländlichen Gebieten sogar 1.100m² zur Verfügung. Die Kosten? Überschaubar. Zwischen 19,00€ – 84,00€ je Quadratmeter zahlt man in der Stadt, zwischen 5,00 – 30,00€ je Quadratmeter auf dem Land. Preise, von denen Bauherren in den Ballungsräumen nur träumen können (Quelle: Grundstücksmarktbericht 2017, Landkreis Elbe-Elster PDF).

Martin Ehring, Geschäftsführer der HGB/ IGB Bad Liebenwerda mbH, hat uns mit weiteren Informationen zum Thema versorgt. Neben der Haus- und WEG- Verwaltung für Wohn- und Gewerbeobjekte, dem Maklergeschäft für Wohnhäuser, Eigentumswohnungen, Gewerbeimmobilien sowie Grundstücken, bietet die HGB/ IGB auch ein breites Spektrum an Wohn- und Geschäftsräumen als Mietobjekte an.

Kaufen

Neubau oder Bestandsimmobilie? Viele Familien mit dem Wunsch nach einem Eigenheim stehen irgendwann vor dieser Entscheidung. Da das Angebot an Bestandsimmobilien besonders in den Städten des Landkreises aktuell begrenzt ist bzw. nicht der Nachfrage entspricht, bauen viele Familien neu. Grundstücke in neu ausgewiesenen Wohngebieten wie etwa dem „Wohngebiet Feldstraße“ in Bad Liebenwerda sind in kurzer Zeit verkauft. Die Grundstückspreise sind erschwinglich, in Dörfern noch mehr als in Städten des Landkreises. Nicht zu unterschätzen sind beim Neubau die Baukosten, die sich letztlich nur geringfügig von den Kosten in anderen Bundesländern unterscheiden. Sparen können Bauherren daher hauptsächlich beim Grundstückserwerb.

Trotz des steigenden Bedarfs an Baugrundstücken sollte mit Blick auf die Zersiedlung von Städten und Gemeinden auch das Thema Bestandsimmobilien nicht aus den Augen verloren werden. Martin Ehring schätzt, dass das Angebot an Einfamilienhäusern perspektivisch steigen wird: „In den nächsten 5 bis 10 Jahren ist auf Grund der demografischen Entwicklung auch eine Marktveränderung zu erwarten – die sich letztlich für Käufer positiv auf die Preise auswirken wird.“

Gut in Stand gehaltende Immobilien sind in Dörfern aktuell im Schnitt bereits ab 60.000,00€, in Städten ab 140.000,00€ verfügbar. Mit durchschnittlichen Sanierungskosten von 100.00,00€ bis 150.000,00€ müssen Käufer je nach Zustand der Immobilie rechnen. Der Landkreis Elbe-Elster hat zum Thema bauen und sanieren eine aktuelle Broschüre (PDF) herausgegeben, die viele Tipps und Kontakte in der Region enthält.
Hier einige aktuell verfügbare Beispielimmobilien im Landkreis Elbe-Elster:

Einfamilienhaus in Elsterwerda , 90 Quadratmeter
Doppelhaushälfte in Doberlug-Kirchhain, 140 Quadratmeter
3-Seiten-Hof in Merzdorf, 280 Quadratmeter

Mieten

Und wenn man nicht kaufen möchte? Aktuell stehen im Landkreis Wohnungen in allen Größen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Dabei machen Wohnblöcke, ob in Massiv- oder Plattenbauweise, den größten Anteil aus. Aber auch Alt- und Neubauten spielen, besonders in den größeren Städten des Landkreises, eine wichtige Rolle. In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Neubauten an. Der Quadratmeterpreis dieser modern ausgestatteten Wohnungen liegt im Schnitt bei 7,00€ bis 8,50€ je Quadratmeter. Dafür verfügen die Wohnungen aber auch über moderne Bäder, Balkon oder Terrasse. Einige aktuelle Wohnbeispiele:

Finsterwalde: 3-Rahmwohnung mit Terrasse, 88m²
Bad Liebenwerda: 2-Raumwohnung mit Balkon und Aufzug, 71m²
Finsterwalde: 4-Raumwohnung, 94m²
Herzberg: neugebaute Reihenhäuser mit Dachterrasse

Stabil bleiben die Preise in Wohnblöcken – trotz kontinuierlicher Sanierungen und Wohnumfeldverbesserungen. Im Schnitt liegen die Mieten hier bei etwa 5,00€ je Quadratmeter. Die Auswahl der Wohnungen ist hier deutlich größer und reicht meist von 1- bis maximal 5-Zimmerwohnungen.

Noch Tipps?

Martin Ehring rät Rückkehrern und Zuzüglern frühzeitig den Markt zu beobachten – online aber auch mit Ansprechpartnern vor Ort. „Wenn Kaufinteresse besteht, lohnt es, sich frühzeitig auf Interessentenlisten setzen zu lassen.“ Neben der Beratung vor Ort können Makler neu auf den Markt kommende Immobilien direkt weiterleiten – bevor sie auf den gängigen Portalen erscheinen. Familien sollten Altbestand nicht grundsätzlich ausschließen, sondern die Vor- und Nachteile von Kauf und Sanierung gründlich abwägen.

Wichtig sind realistische Vorstellungen über die Situation vor Ort: „Im ländlichen Raum mögen die Preise für Wohnraum zwar geringer sein, hochwertige Wohnungen werden Mietern aber auch hier nicht hinterher geworfen“, erklärt Martin Ehring. Und auch wenn der Weg weit ist, „nichts geht über einen Besichtigungstermin vor Ort“. Rückkehrer und Zuzügler sollten sich vorab ein Bild über Ausstattung, Lage und Umgebung des neuen Wohnraums in der alten oder neuen Heimat machen.

Wohntraum Elbe-Elster

Den gibt es: Grundstücke zu erschwinglichen Preisen, Wohnungen von Alt- bis Neubau sowie perspektivisch wachsendes Angebot an Bestandsimmobilien. Etwas Geduld zahlt sich hier aus. Viele Immobilien werden aktuell noch gar nicht auf dem klassischen Immobilienmarkt angeboten. Ebay-Kleinanzeigen oder das handgeschriebene Schild am Gartenzaun – nehmt euch die Zeit, bei einem
Besuch in Elbe-Elster vor Ort durch eure bevorzugte Wohngegend zu gehen, um freie Immobilien zu finden.
Wir halten mit euch die Augen offen und schauen mit euch gemeinsam, wo und wie sich euer Wohntraum in Elbe-Elster erfüllen kann.


Elbe-Elster – gibt‘s hier überhaupt Jobs?

28.02.2019 Arbeit 1 Kommentar

Rückkehrertag, Internationale Grüne Woche oder in unserer Willkommensagentur in Finsterwalde – zu verschiedenen Gelegenheiten kommen wir mit Menschen ins Gespräch, die über eine Rückkehr in ihre alte Heimat nachdenken oder einen Neuanfang in Brandenburg abwägen. Im Zentrum der Gespräche stehen dabei immer die Themen Arbeit, Wohnen und Leben: Wie finde ich einen passenden Job? Gibt es bezahlbares Wohneigentum? Gibt es noch freie Plätze in Kindertagesstätten?

Das fragt ihr euch auch?

Genau deshalb beantworten wir in den kommenden Monaten die gängigsten Fragen in unserem Blog –
Teil 1: Arbeiten in Elbe-Elster

Wie bei jedem (Job)Wechsel macht ihr euch am Besten im Vorfeld bewusst, was euch wichtig ist. Welche Voraussetzungen müssen unbedingt erfüllt sein und wo seid ihr bereit für den Wechsel Abstriche zu machen, um dafür aber an anderer Stelle zu gewinnen: Ein Job in Elbe-Elster und weniger Pendeln zu Freunden und Eltern am Wochenende – aber nicht zum Tarif von BMW? Für viele ok. Für euch auch?

Ohne Arbeit geht es nicht

So toll wie die Nähe zu Familie und Freunden ist – ohne Arbeit ist das Leben in Elbe-Elster nicht umsetzbar. Ganz klar. Also, wie sieht es aus in Elbe-Elster?

Der Arbeitsmarkt in Brandenburg hat sich in den vergangenen Jahren insgesamt positiv entwickelt. Kontinuierlich sinkende Arbeitslosenzahlen im gesamten Land spiegeln sich auch mit Blick auf Elbe-Elster wieder. Demografischer Wandel und Fachkräftemangel haben die Region erreicht und bieten Potential für Rückkehrer und Zuzügler. Die verstärkt verfügbaren freien Stellen in Wochenblättern, Tageszeitungen oder Online-Portalen zeigen, dass immer mehr Firmen auf der Suche nach Fachkräften sind.

Fakten, Fakten, Fakten

Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit belegt die positive Entwicklung. 2018 wurden insgesamt 2.800 neu Stellen verzeichnet. Im aktuellen Bestand sind 1.000 verfügbare Arbeitsstellen – Potential für Rückkehrer und Zuzügler. Der Anstieg der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten von 31.600 im Jahr 2013 auf 33.700 in 2018 unterstreicht den aktuellen Fachkräftebedarf.

Während die Zahl der gemeldeten Stellen ansteigt, sinkt gleichzeitig die Arbeitslosenquote. Waren in Elbe-Elster im Januar 2005 noch mehr als 15.600 Menschen ohne Arbeit (24,1%) so ist diese Zahl kontinuierlich gesunken. Rund 3.800 Personen waren im Januar 2019 arbeitslos gemeldet, eine Quote von nur noch 7,1%.
Jean-Marie Ulrich vom Arbeitgeberservice Elbe-Elster der Agentur für Arbeit bestätigt: „Es sind so viele Stellen im Bestand wie noch nie“. Zu den Wachstumsbranchen im Landkreis zählen das verarbeitende Gewerbe, der Gesundheits- und Sozialbereich sowie Dienstleistungen und Verkehr.

Entwicklung des Arbeitsmarktes in Elbe-Elster 2005-2019

Entwicklung des Arbeitsmarktes in Elbe-Elster 2005-2019. Quelle Zahlenmaterial: Agentur für Arbeit

Rückkehrern empfiehlt Jean-Marie Ulrich, offen für Neues zu sein: „Nicht immer spiegelt die neue Stelle das bisherige Tätigkeitsfeld eins zu eins wieder und es ergibt sich gegebenenfalls eine neue Perspektive.“ Bei der Planung und Suche lohnt es daher, sich breit aufzustellen und die Partner und Netzwerke vor Ort zu nutzen.

Noch Tipps?

Während Erzieher, Sozialpädagogen und Pflegekräfte oft aus einer Vielzahl freier Stellen wählen können, benötigen andere Branchen mehr Geduld. Hier empfehlen sich die aktive Suche und das Schreiben von Initiativbewerbungen.

Die Agentur für Arbeit, Firmenhomepages, Karrieremessen – immer mehr Unternehmen suchen auf den unterschiedlichsten Kanälen nach neuen Mitarbeitern. Auf unserer Facebook-Seite und Homepage sammeln wir für euch Stellen der Region, posten einen exklusiven Stellennewsletter mit den Neueingängen der Bundesagentur für Arbeit und teilen Tipps und Hinweise zum (Wieder-)Ankommen in Elbe-Elster.

Ich bin doch gar nicht bei Facebook! Kein Problem, den Facebook-Newsfeed gibt es auch auf der Startseite unserer Homepage!

Noch mehr Stellen in Brandenburg bietet das Fachkräfteportal Brandenburg. Eine Übersicht über die Branchenstruktur und gefragte Berufe in der Region bietet außerdem das Fachkräfteinformationssystem Brandenburg.

Was aktuell gesucht wird? Eine kleine Auswahl an freien Stellen in der Region:
Finsterwalde/Massen: Konstrukteur/in – Maschinen-/Anlagentechnik, Innenarchitekt/in, Lohn- und Gehaltsbuchhalter (m/w/d)
Herzberg: Flugsimulator-Techniker in Schönewalde

Rückkehr – lohnt das?

Eine Entscheidung, die letztlich jeder individuell trifft. Was wir sagen können: Mit Blick auf den Arbeitsmarkt stehen die Chancen so gut wie lange nicht mehr. Deshalb: kommt mit Unternehmen vor Ort ins Gespräch, stellt euch vor, bewerbt euch und findet heraus, ob die Bedingungen in Elbe-Elster mit euren Vorstellungen vereinbar sind.

Wir stehen euch zur Seite und schauen gemeinsam, wo und wie der Start in Elbe-Elster gelingen kann. Ruft an, mailt oder kommt vorbei – wir besprechen eure Fragen und Bedenken und geben Tipps und Hinweise (kostet auch nichts, außer etwas Zeit).

Wir würden uns freuen, euch bald wieder in Elbe-Elster begrüßen zu können!